Immanuel Gesamtschule

Immanuel Gesamtschule Bückeburg

Eine IGS ist eine Integrierte Gesamtschule, in der die Schüler/innen auf verschiedenen Leistungsniveaus in einer Klasse unterrichtet werden. Um ein gutes Verhältnis der Leistungsvielfalt zu erhalten, werden Schüler/innen mit einer Hauptschul-, Realschul- und Gymnasialempfehlung in ungefähr gleicher Anzahl aufgenommen. In der IGS werden diese drei Schulformen in einer Klasse integriert.


Allgemeines zum Unterricht
 

  • Doppelstunden mit festen Bezugslehrer/innen

  • Ritualisierter und rhythmisierter Stundenplan

  • fächer- und jahrgangsübergreifende Lernmodule

  • Führen eines Lerntagebuchs

  • intensives Medien- und Methodentraining

  • offene und handlungsorientierte Unterrichtsformen wie Planarbeit, Lernen an Stationen, freie Arbeit an selbst gewählten Themen, Projektarbeit

  • Fördern und Fordern in kleinen Lerngruppen

September 2018 - Dynamic Soccer School zu Gast
in den Immanuel Schulen

... am ersten Block teilnehmen, als Martin Rietsch u.a. die beiden mitgebrachten Trainer aus Kenia vorstellte: Musa Otieno, der 105mal für das Nationalteam Kenias auf dem Platz stand und nach seiner Profikarriere das kenianische Team als Co-Trainer coachte, und seinen Begleiter Hamisi. Eindrucksvoll teilten sie Erfahrungen und ermutigten die Kinder und Jugendlichen, kühn zu träumen und diese Träume nicht aus den Augen zu verlieren. Im Anschluss wurde es sportlich! In Gruppen zu je zwei Klassen arbeitete das Trainerteam der Dynamic Soccer School mit dem Soccer Circle Concept auf dem Rasenplatz. Dabei erlebten die teilnehmenden Schüler verschiedene Fußballstationen, die sowohl den Spaß am Fußballsport förderten als auch gezielt Spielsituationen trainierten. Die Pausen nutzten die Teilnehmer, um sich Autogramme geben zu lassen. Die Dynamic Soccer School ist eine Werte-Fußballschule, die modernes Fußballtraining mit Wertevermittlung kombiniert. So standen auch am Montag Respekt, Fairplay und Teamgeist im Mittelpunkt. 

Projektwoche:
Auf den Spuren der Reformation

3. - 7. April 2017

Feedback

February 16, 2019

Immer mal wieder geben uns Eltern ein Feedback zu unserer Arbeit in den Immanuel Schulen. Heute früh erreichte uns die folgende „Elternstimme":
„Wir schätzen das kleine, flexible System der Immanuel-IGS mit seinen freundlichen, engagierten Lehrerinnen und Lehrern, die sehr individuell auf jedes Kind eingehen. Dabei geht es nicht nur um Vermittlung von Wissen, sondern auch um das Miteinander und die Entwicklung der Persönlichkeit der Kinder. Sie schaffen es, die guten Seiten der Kinder zum Klingen zu bringen.
Neulich sagte unsere Tochter: „Ich habe mich schon mal mehr auf Freitag gefreut.“ Das Wochenende hat an Attraktivität verloren – ein besseres Zeugnis kann eine Schule nicht bekommen.
Die Immanuel-IGS trägt entscheidend zu unserem Familienfrieden bei, denn es geht Zuhause nur noch selten um Hausaufgaben oder das Lernen für eine Arbeit. Zum einen passiert vieles in der Schule und zum anderen lernen die Kinder, sich zu organisieren und selbständig zu arbeiten. So gibt es auch noch viel Zeit für andere Aktivitäten am Nachmittag.
Der Entscheidung, welcher Schule wir unser Kind anvertrauen, gingen viele Gedanken voraus. Das Konzept der Immanuel-IGS mit seiner großen Durchlässigkeit bei den Lernniveaus und die familiäre Atmosphäre dort haben uns schnell überzeugt. Schwierig war die Vorstellung, regelmäßig jahrelang Schulgeld in nicht unerheblicher Höhe zu zahlen. Heute geben wir es gerne, weil das, was wir an der Immanuel-IGS erleben und unsere Tochter für sich und ihr Leben bekommt, eigentlich unbezahlbar ist.
Familie Scholz"

Werte

February 16, 2019

Unser Morgen beginnt mit einem guten Gedanken für den Tag. Wir sind Schule mit Werten für wertvolle Kinder. Dabei meinen wir nicht, dass die Kinder unserer Schule wertvoller sind, als andere. Auch glauben wir nicht, dass sie erst durch unsere Werte so wertvoll werden. In Gottes Augen ist jeder Mensch unendlich wertvoll und die Kinder in besonderer Weise. Und das ist einer der wichtigsten Werte, den wir hoffen, den Schülerinnen und Schülern nahe bringen zu können.
Manchmal kommen solche Werte an Stellen zur Sprache, an denen sie gar nicht eingeplant waren. Die sechste Klasse setzt sich kürzlich im Deutschunterricht mit Fabeln auseinander. Diese vermitteln bekanntlich Ratschläge und Moral in Form von Tiergeschichten.
Eine dieser Fabeln, die von niemand geringerem, als dem Erfinder der Fabel stammt, Äsop selbst, handelt von einem Hasen und einer Schildkröte, die ein Wettrennen veranstalten wollen. Sofort wird der Gegensatz der kontrahierenden Tiere deutlich, wie es typisch in Fabeln ist. Die lahme Schildkröte legt sich mit dem flinken Hasen an. Doch da ist noch ein weiterer Gegensatz, der viel entscheidender ist. Während der Hase eingebildet und leichtfertig ist, zeichnen seinen Gegner, die Schildkröte, Ausdauer und Entschlossenheit aus. Sie geht das Rennen an, obwohl sie eigentlich nicht die geringste Chance hat. Der Hase jedoch verschläft vor lauter Selbstsicherheit den Startschuss und die Schildkröte heimst die Lorbeeren ein.
Die Stunde sollte eigentlich darauf abzielen, die Fabel aus der Perspektive Äsops zu interpretieren, dessen Chancen als Sklave gering waren und der dennoch nicht aufgeben wollte. Aber das Gespräch kam darauf, was für Typen Schildkröte und Hase wohl in der Schule sind. Da gibt es nämlich den Typen von Schüler, der davon ausgeht, eh alles zu können (oder erst gar nicht zu brauchen), und sich so auch erst gar nicht vorbereitet. Es sind eigentlich starke Schülerinnen und Schüler, die ihr Potential aber verschenken, wie der bequeme Hase. Und dann gibt es da den Typ Schildkröte, der sich nicht fragt, was er kann und wie gut seine Noten sind. Die Schildkröten packen es einfach an und tun ihr Bestes!

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